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    Wer hat's erfunden?

    Wer hat's erfunden?

    Impressionen Platz der Köpfe Matthias Schöberl Impressionen Platz der Köpfe

    Viele finden Gewerkschaften unnötig. Sie glauben, tarifliche Rechte fallen vom Himmel oder werden vom Arbeitgeber freiwillig gewährt. Welch Irrtum.

    Folgende ZDF-Tarifverträge für Festangestellte hat ver.di im ZDF als Verhandlungsführer maßgeblich gestaltet:

    • Manteltarifvertrag
    • Gehaltstarifverträge
    • Vergütungsordnung
    • Teilzeit
    • Teleheimarbeit
    • Familienzuschlag
    • Neuregelung der Arbeitszeit
    • Erlösbeteiligung
    • Bildungsfreistellung
    • Versorgung VTV alt, VTV neu, VTV • 1994
    • Gehaltsumwandlung
    • Gesundheitsschutz/Bildschirmarbeitsplätze
    • Rationalisierungsschutz

    Für Freie sind folgende Tarifverträge verhandelt:

    • Bestandsschutztarifvertrag mit vier Ergänzungstarifverträgen über Urlaub, Zahlung bei Krankheit, Mutterschutz, Sonderzahlung
    • Regelung der freien Mitarbeit im 2.Kreis
    • Honorartarifvertrag
    • TV für die auf Produktionsdauer Beschäftigten
    • Urhebertarifvertrag

    Und damit die Beschäftigten nicht schutzlos den aktuellen Herausforderungen ausgeliefert sind, braucht es neue tarifliche Regelungen. Und jetzt raten Sie mal, wer die aushandelt? Richtig: ver.di

    Oberster Stock des ZDF-Hochhauses Matthias Schöberl Oberster Stock des ZDF-Hochhauses

    Tarifrechte für Feste

    Die Liste mit Schutzrechten ist ganz schön lang. Kann man noch mehr erreichen?

    Ja, man kann. Auch Gutes lässt sich verbessern. Einige Beispiele aus den Jahren, in denen ver.di mit dem DJV noch bessere Tarifregelungen erstritten haben:

    Ursprünglich hatten jüngere Mitarbeiter/-innen 28 Tage Urlaub, ältere 31. Seit 2013 haben alle Festangestellten den Höchstanspruch. Eine andere Gewerkschaft hatte in ihren Verhandlungen Vorstellungen, die für manche schlechter gewesen wären, hat sich dann aber der ver.di- und DJV-Lösung angeschlossen.

    Wer sich um pflegebedürftige nahe Angehörige kümmert, der erhält seit Januar 2013 bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung zehn Tage Lohnfortzahlung. Außerdem hat er aus dem gleichen Grund Anspruch auf bis zu zwei Jahren unbezahlten Sonderurlaub.

    ver.di ist zudem die Gewerkschaft, die darauf drängt, Tarifverhandlungen über die Themen Demografie und Zeitwertkonten zu führen. Zusagen des ZDF, solche Gespräche zu führen, gibt es seit langem. Zu Verhandlungen war das ZDF noch nicht bereit.

    Wir fordern jetzt die Überarbeitung alter Tarifverträge. Die Regelungen zu Teleheimarbeit, Altersteilzeit oder Gesundheitsschutz müssen modernen Anforderungen angepasst werden. Die Kolleginnen und Kollegen wünschen mehr Flexibilität und Ortsunabhängigkeit.

    Seit drei Jahren werden Tarifverhandlungen wieder von allen im ZDF vertretenen Gewerkschaften geführt. ver.di reklamiert die Verhandlungsführerschaft.

    Seminar- und Tagungsräume Matthias Schöberl Seminar- und Tagungsräume

    Notwendiger Schutz für Freie

    In den Jahren, in denen ver.di mit dem DJV alleine die Tarifarbeit gemacht haben, entstanden wichtige Verträge vor allem für Freie Mitarbeiter/innen. Das war besonders wichtig, weil Freie vorher sehr schlecht abgesichert waren. Wir haben dafür gesorgt, dass
    das besser geworden ist:


    Mit dem "Tarifvertrag zur Absicherung der freien Mitarbeit im 2.Kreis" entstand ein Tarifwerk, dass es so in Deutschland nicht gibt. Es schützt heute mehr als 1000 langjährige Freie.
    Sie sind dauerhaft beschäftigt.
    Sie bekommen Stufensteigerungen.
    Sie erhalten Essenszuschuss.
    Sie profitieren von der Lohnfortzahlung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung zur Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen.
    Erstmals gibt es für Freie einen Familienbonus, auch wenn dem Arbeitgeber die Kinder von Freien (noch) nicht so viel wert sind, wie von Festangestellen. Da arbeiten wir dran.

    Nicht alle Freien haben den Sprung in den 2.Kreis geschafft. Aber auch für diese "3.-Kreis-Freien" konnten erhebliche Verbesserungen erreicht werden:
    • die Bestandsschutzgrenze wurde erhöht
    • bei Überschreitung dieser Grenze fällt der Bestandsschutz nicht völlig weg
    • der Beendigungsschutz für langjährige Freie greift deutlich früher

    Im Rahmen des Solidaritätsfonds, der vor fünf Jahren verhandelt wurde, konnten die KEF-Kürzungen für Freie deutlich reduziert werden.