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    Renten unter Beschuss

    Renten unter Beschuss

    Die jährliche Steigerung der Betriebsrenten soll auf das gesetzliche Minimum von ein Prozent im Jahr begrenzt werden - so hat es der Verwaltungsratsvorsitzende der Deutschen Welle, Peter Clever, hat einen Brief an seine Kollegen in den anderen Anstalten geschrieben.
    Das soll dadurch geschehen, dass die Betriebsrenten in Zukunft nicht mehr im gleichen Maße wie die Gehälter und Honorare steigen, sondern Rentenerhöhungen maximal auf 1 % jährlich eingefroren werden. Rentner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhielten also noch nicht einmal mehr den Ausgleich für die jährliche Teuerungsrate.

    Das ZDF hat den Tarifvertrag über die Versorgung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer bei Eintritt ab dem 1.1.1994 mit ver.di, dem DJV und der VRFF zum 31.12.2014 gekündigt, d.h. aktuell in das ZDF eintretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben keinen Versorgungsanspruch gegen das ZDF.

    Das ZDF hat uns die Gründe für Kündigung nicht mitgeteilt.

    Zwar hat die KEF in ihrem letzten Bericht eine Absenkung der Versorgungsansprüche in allen Rundfunkanstalten gefordert. Wir von ver.di sind aber der Ansicht, dass wir anders als in den ARD-Anstalten gemeinsam mit dem ZDF bereits Einsparungen bei der Versorgung in den vergangenen Jahren realisiert haben, also in Vorleistung getreten sind. Außerdem muss sich das ZDF an die im VTV 94 gemachten Zusagen halten und darf nicht in die Lebensplanung der im ZDF bereits arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingreifen. Eine ausreichende Versorgung macht das ZDF auch zukünftig zu einem attraktiven Arbeitgeber.

    Zur Altersversorgung

    Ver.di lehnt Eingriffe in die Altersversorgung ab.

    Ver.di lehnt Verhandlungen zur Dynamisierung der Altersversorgung ab.

    Ver.di besteht auf die Einhaltung der betriebliche Versorgungszusagen.

    Am 18. und 19. Dezember 2014 fanden wieder bundesweite Gespräche zur Altersversorgung für alle öffentlich-rechtlichen Sender in Berlin statt. Rainer Marquardt im Gespräch mit David Jacobs über den Zwischenstand.

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